AIESEC in Innsbruck
Universitätsstraße 15/2
6020 Innsbruck
+43 512 507 7940
aiesec@uibk.ac.at
Was ist AIESEC?
AIESEC bietet engagierten Studierenden eine internationale Plattform, um ihre Potentiale zu entdecken und besser zu fördern. Wir bieten Trainings und Möglichkeiten zum Erwerb von persönlichen und professionellen Zusatzqualifikationen, Firmenworkshops und Networkingmöglichkeiten sowie einen riesigen Pool an Auslandspraktika in verschiedenen Fachbereichen an. Seit mehr als 60 Jahren verstehen wir uns als ein Fenster zur Welt für all jene, die gerne über den Tellerrand blicken und mehr wollen, als einfach nur stur ihr Studium abzuschließen.
Wer ist die Zielgruppe von AIESEC?
Bei AIESEC ist jeder Student jeder Fachrichtung willkommen. Bis zum 30. Lebensjahr kann man aktiv bei AIESEC dabei sein und auf Praktikum ins Ausland gehen. Auch wenn man noch nicht mit dem Studium fertig ist, hilft AIESEC, ein Auslandspraktikum zu vermitteln. Wenn man nach dem Abschluss vielleicht doch erst mal etwas arbeiten möchte, ist auch das kein Problem. Mit AIESEC kann man bis zu zwei Jahre nach Studiumsabschluss und bis zum 30. Lebensjahr noch ein Auslandspraktikum absolvieren.
Was für Praktika vermittelt ihr? Und wohin?
Seit unserer Gründung im Jahre 1948 haben wir uns dem internationalen Austausch von Studierenden und der Entwicklung interkultureller Kompetenzen verschrieben. Unsere Stärke ist unsere Internationalität. Mit einem Netzwerk von 110 Mitgliedsländern ist AIESEC die wohl weltumspannendste Studierendenorganisation. Im Jahre 2010 ermöglichte AIESEC weltweit mehr als 13.000 jungen Menschen ein Auslandspraktikum.
AIESEC bietet folgende Arten von Auslandspraktika an:
Development Traineeships (DT):
Sozialer Bereich, vor allem in Zusammenarbeit mit NGOs (Non-Governmental Organizations), Wohlttätigkeitsorganisationen oder auch in Projekten, die von AIESEC Lokalkomitees direkt organisiert werden
Zumeist freiwillig, das heißt unbezahlt
Unternkunft und Verpflegung bzw. ein entsprechender Deckungsgeldbetrag werden von AIESEC bereitgestellt
Studienrichtungen bevorzugt: Alle, da nicht unbedingt spezifische Fachkenntnisse gefragt sind
Educational Traineeships (ET):
Bereich Bildung, vor allem in Zusammenarbeit mit Schulen, Erwachsenenbildungsinstituten, Hochschulen, Universitäten, Sprachschulen
Zumeist bezahlt, in Einzelfällen jedoch ähnlich wie Development Traineeships (siehe oben)
Studienrichtungen bevorzugt: Pädagogik, Sprachwissenschaften, Lehramtstudien
Management Traineeships (MT):
Bereiche Management, Marketing, Finance, Human Resources, Operations usw.
In Zusammenarbeit mit Start-Up-Unternehmen, Klein- und Mittelständischen Betrieben, Großbetrieben und Multinationalen Konzernen
Bezahlte Praktika abhängig von der Job Description und den Lebenskosten im jeweiligen Zielland
Studienrichtungen bevorzugt: Betriebswirtschaft, Volkswirtschaft, Wirtschaftswissenschaften, Wirtschaftsinformatik, Wirtschaftspädagogik und verwandte Studienrichtungen
Vorherige Berufs-/Praktikumserfahrung empfehlenswert
Je nach Zielland und Job Description hohe Anfordernisse an Bewerber
Praktika für Studierende und Graduierte
Technical Traineeships (TT):
Bereiche Technik, Technologie und Naturwissenschaften
In Zusammenarbeit mit technisch orientierten Unternehmen aller Größenordnungen
Bezahlte Praktika abhängig von der Job Description und den Lebenskosten im jeweiligen Zielland
Studienrichtungen bevorzugt: Sämtliche technischen Studienrichtungen, vor allem Informations und Computertechnologie; Naturwissenschaftliche Studiengänge
Teilweise sehr spezifische Anfordernisse and Bewerber
Praktika für Studierende und Graduierte
Für das Jahr 2011 sind 15000 Praktika in 110 Ländern weltweit angesetzt. Für jeden ist was dabei!
Wenn ich ins Ausland will, muss ich bei AIESEC mitmachen?
Wir heißen jeden willkommen, der sich AIESEC anschließen will und mehr interkulturelle Einblicke erleben will. Aber auch wenn man nur ins Ausland möchte und nicht bei AIESEC selbst mitarbeiten kann oder will, stehen wir trotzdem gerne zur Verfügung, um ein Auslandspraktika zu planen.
Was meint ihr mit X+L?
X+L steht für Exchange + Leadership und beschreibt in zwei prägnanten Worten die Erfahrungen, die ein AIESEC-Mitglied im Laufe seiner Zeit in der Organisation macht. Wir haben uns zum Ziel gesetzt, all unseren Mitgliedern die Möglichkeit zu geben, zumindest einmal ein Team zu leiten und ein Projekt oder eine Abteilung in AIESEC zu managen (Leadership). Weiters legen wir großen Wert auf die internationale Erfahrung unserer Mitglieder, die diese durch das Absolvieren zumindest eines AIESEC Auslandspraktikums erwerben (Exchange).
Die kombinierte Erfahrung aus Exchange + Leadership stattet unsere Mitglieder mit bedeutenden Perspektiven für die Welt von morgen aus: Globales Denken und nachhaltiges Handeln. Wir glauben fest an den positiven Einfluss, den diese Erfahrungen auf Menschen haben können und leisten so einen wertvollen Beitrag zu einer besseren Gesellschaft.
Wie mache ich bei AIESEC mit?
Wenn man als Mitglied im Team arbeiten möchte, oder sich für ein Auslandspraktikum interessiert, einfach das Bewerbungsformular ausfüllen. AIESEC setzt sich danach mit den Bewerbern in Verbindung und man erfährt alle weiteren Schritte.
Man muss übrigens nicht alle Felder ausfüllen, wenn man das nicht kann. Sie sollen lediglich helfen, die Person besser einzuschätzen, wie sie zum Team passt.
Warum ist auf der Homepage so viel Englisch und warum sprecht ihr Englisch während eurer Vorträge?
Da AIESEC eine globale Studentenorganisation ist, muss man sich auch international verständigen. Deswegen werden bei AIESEC alle Treffen, Konferenzen und Vorträge in Englisch gehalten. Da wir oftmals auch in den Lokal Kommitees internationale Studenten im Team haben, die Deutsch nicht so gut beherrschen wird bei AIESEC vorwiegend auf Englisch kommuniziert.
Was ist eine Konferenz?
AIESEC veranstaltet weltweit über 500 Konferenzen im Jahr. Dort trifft man auf andere AIESECer aus aller Welt, man lernt neue Kulturen kennen und man lernt in Workshops und Trainings neue Soft-Skills, wie Präsentationstechniken, Selling Trainings und einiges mehr. Ausserdem werden auf den Konferenzen neue Projekte vorgestellt, bei denen man sich engagieren kann und man versucht gemeinsam neues in der Welt zu bewegen. Je nach Art der Konferenz können von 50 AIESECern bis zu einigen Hundert aus der ganzen Welt anreisen. So interessant die Konferenztage ist, genauso lustig sind die Nächte, denn abends gibt es immer eine Party mit verschiedenen Mottos oder Anlässen.
Was ist eine Local Induction?
Die Local Induction bietet euch mehr Infos über AIESEC. Es werden die verschiedenen Teams, in denen man arbeiten kann, vorgestellt und man lernt etwas über den Exchange Prozess ins Ausland. Da AIESEC eine eigene Kultur hat, die einfach Spaß macht und auch länderübergreifend zusammen bringt, lernt ihr auch darüber etwas.
Welche Teams gibt es bei AIESEC? Welchen Zweck haben sie?
Jedes Mitglied wird nach der Recruitment-Phase, also der Bewerbungsphase einem Team zugeordnet. Dabei versucht AIESEC jeden in das Team zu bringen, wo man seine Talente und Fähigkeiten am besten ausbauen kann. Die Teams sind wichtiger Bestandteil der Arbeit von AIESEC. Da wir eine Non-Profit-Organisation sind, müssen wir alles selbst organisieren und auch ausbauen. In den Teams hat jeder eine bestimmte Verantwortung und Bereich mit dem er dazu beisteuern kann, dass AIESEC wieder ein bisschen in seiner Arbeit vorwärts gebracht wird. Man kann AIESEC auch als eine sehr gute „Übungsfirma“ ansehen. Wie in einer richtigen Firma gibt es hier Abteilungen und Teams, die für das Wohlergehen und Gelingen von Projekten und Aufgaben AIESECs wichtig sind. Im Gegensatz zur Realität im Berufsleben kann man hier allerdings sich ausprobieren, auch mal Risiko eingehen und Fehler machen, ohne dass daraus folgeschwere Konsequenzen entstehen. Vielmehr ist das Fehler machen ein Lernprozess, damit man später bei ähnlichen Situationen anders handeln kann.
Die Teams, auch Functional Areas genannt, findet ihr hier.
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